Fake

Aus BrandenburgPunk
Fake
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Allgemeine Informationen
Herkunft Boberow
Genre AgroOstRock
Gründung 2001
Website soundoffake.de
Gründungsmitglieder
Schreibi
Bass, Gitarre & Gesang
Schwarzi
Gitarre, Bass & Gesang (bis 2005)
Norman
Gitarre
Ebi
Schlagzeug
Aktuelle Besetzung
Schwarzi
Gitarre & Gesang
Bernado
Bass (ab 2005)
Ebi
Schlagzeug

Fake aus Boberow.

Geschichte

Im Mai ´98 trafen sich zum ersten Mal Schreibi, der einige Zeit bei Athanasia am Bass spielte, und Ebi, der sich kurz vorher von The Piles getrennt hatte. Mit von der Partie war noch Tobi, der jedoch nach ein paar Wochen durch Schwarzi abgelöst wurde. In den nächsten Wochen versuchten die drei, ein Mal wöchentlich ihre musikalischen Ideen in Songs zu bringen, was leider meistens nicht gelang. Man konzentrierte sich anfangs auf das Nachspielen von Coversongs (Nirvana, Metallica, Echt). Bei den Eigenkompositionen kam man nur langsam voran. Erschwert wurde die ganze Sache noch durch den ständigen Wechsel einiger Mitglieder, denn von einer Band konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesprochen werden. Ebi stieg nach einem Jahr definitiv aus, dafür spielte Naui jetzt die Drums, Daniel kam neu hinzu und spielte Gitarre. Mit dieser Besetzung schaffte man es 1999 sogar ein paar Gigs zu spielen. Man coverte Die Toten Hosen, Die Ärzte und versuchte sich an eigenen Songs. Die Formation hielt nicht lange an. Daniel wechselte zu den Incredibles und Naui stieg bei Fatal Aquaitance ein. Erschwerend kam noch hinzu, dass der bis zu diesem Zeitraum genutzte Proberaum in Milow nicht mehr länger für die Jungs zur Verfügung stand. Die Sache schien von da an gelaufen zu sein.

Ende 2000 war es wieder einmal Schreibi, der versuchte die auseinander gebrochene Band noch mal aufzubauen. Er und Schwarzi standen weiterhin zur Verfügung. Als zweiter Gitarrist wurde Norman angeworben. Als letztes wurde Ebi an den Drums wieder klar gemacht. Man startet in dieser Konstellation im Januar 2001. Geprobt wurde fortan in dem neu eingerichteten Proberaum in Boberow. Das schon seit Jahren nicht mehr bewohnte Haus am Ende des Dorfes wurde von ihnen und den Jungs von Fatal Aquaitance, die die Räumlichkeiten mitbenutzen, hergerichtet. Doch drohte wieder ein ähnliches Ende, wie beim letzten Versuch Musik zu machen, denn anfangs fanden die Jungs keine klare Linie. Ebi war von Februar bis Mai durch Berufswechsel verhindert. In der Zwischenzeit experimentierten die verbliebenen 3 an neuen Songideen.

Im Mai dann wieder vollständig, probten die Jungs die neuen Songideen ein und nach ein paar Wochen sang man schon die Songs Alter Mann, World of Pain, und Slave. Im Juni/Juli 2001 spielten sie ihre Lieder auf ein paar verschiedenen Partys. Die Möglichkeiten öfter aufzutreten, veranlasste die vier dazu, sich über einen Bandnamen Gedanken zu machen. Nach langem Überlegen und vielen Vorschlägen einigte sich die Band schließlich auf den Namen Fake.

Tight, fett und brachial-gefühlvoll haben sich Fake mittlerweile der viel zu engen Punkschuhe entledigt, um Barfuss die eigene Sohle aufs Parkett zu legen. Nach der ersten Platte Sinfonie in Feinripp verließ Normen die Band und fortan ging es zu dritt weiter. Bis 2005 wurden einige hundert Konzerte im ganzen Land gespielt. Sogar eine Einladung auf eine siebentägige Tour durch die USA stand an, die aber kurzfristig gecancelt wurde. Aufsehen erregten auch immer wieder verschiedene Bühnenshows, die unter anderem zu einer Einladung zu einer Perfomance an der Akademi der Künste führte. Diese wurde, weil Teile der Show verboten wurden, allerdings ausgeschlagen. Nach den Aufnahmen zur zweiten Platte Zeit vergeht verließ Schreibi die Band. Für ihn übernahm Bernardo. Schon zur Record-Release-Party stand die neue Formation auf der Bühne. Bernardo spielt seinen filigranen Reggae-Bass á la Jaco Pastorius, so dass sich die Balken ehrfürchtig biegen. Schwarzi trägt seine Vocals zornig vor, weil er was zu sagen hat. Die englischen und deutschen Texte haben reichlich melodiöse Parts am Start. Die rhytmischen Gitarrenriffings, inspiriert von Kalibern wie Life of Agony, peitschen Ebi voran. Im Stil von Dave Grohl schwingt der seine Kelle an der Schießbude. Also Reggae, Hardcore, Grunge? Das Kind muss doch einen neuen Namen bekommen: Agressiver Ost-Rock, kurz Agrostrock. Beinhart geschmettert und doch kein Metal. Die Bilanz des Ganzen: Acht Jahre Bandgeschichte haben zwei Studioalben und ein Live-Album sowie zwei Sampler hervorgebracht, aber die Bühne ist den Jungs immer noch am Liebsten. Mit der dritten, selbstbetitelten, Studioplatte wurde es ruhig um die Band. Bei den wenigen Konzerten kam es immer mal wieder zu Gastauftritten, bei denen Schreibi die zweite Gitarre übernahm, allerdings blieb Fake bis zum Abschiedskonzert beim Rock im Moor 2015 ein Trio. Auch beim Abschiedskonzert machten Ebi, Schwarzi und Bernado, sowie Schreibi als Gast, nochmal Alarm.

Im Februar 2016 gab es eine Fanparty auf der Zeitungsartikel, Instrumente, Bühnenoutfitts, Fangeschenke und skurilles Merchandis ausgestellt wurden. Dazu gab es passende Musik aus der Konserve.


Diskografie

Samplerbeiträge


weitere Tätigkeiten

Mitglieder der Band sind/waren auch in anderen Bands tätig:


Weblinks